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Medizinisches - Hormone

Funktion der Teststeronbehandlung


Seine Zielorgane erreicht das von aussen zugeführte Testosteron (ist fettlöslich und deshalb per Diffussion fähig in alle Körperzellen einzudringen) durch einen Andock-Mechanismus (Schlüsselloch-Prinzip) an ein androgenbindendes Eiweiss (Sexualhormonbindendes Globulin = SHBG ).

Von diesem wird es quasi huckepack genommen und so an die Androgenrezeptoren im Skelett, an den Muskeln, in der Haut, in den Haaren, im Kehlkopf, im Genitalapparat und im Knochenmark, etc. getragen. Es wirkt bei der Blutbildung mit, wirkt gewebeaufbauend, hat eine anabole, muskelaufbauende Wirkung.

Es erhöht die Knochenmasse bei bio -Männern mit Testosteronunterproduktion und auch bei Frauen mit Ostheoporose, stimuliert also die Knochen-Mineralisierung und steigert das Volumen der Knochen.

Auserdem wirkt es im Gehirn, wo bestimmte Stimmungen und Verhaltensweisen gesteuert und durch das Testosteron auch beeinflusst werden.
Das synthetische Testosteron ist identisch mit dem natürlichen --> der Körper kann es also nicht unterscheiden.

Wenn wir uns künstliches Testosteron zuführen , stellt der Hypothalamus nach einer gewissen Zeit fest , dass in diesem Körper ja eine erfreuliche Menge an Testosteron kreist. Daraufhin wird der Befehl an die Hypophse gegeben die Produktion von Oestrogen zu vermindern, die Hypophyse meldet den Eierstöcken -> weniger Oestrogen bilden, was dazu führt, dass das Testosteron seine Wirkung voll entfalten kann.



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Quellenangabe:

2) Gross Erich, Testosteronbehandlung FzM , August 2008.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 16:34 Uhr