unerwünschte Nebenwirkungen:
Bei TMs sind unterwünschte Wirkungen geringer als bei TFs. Im häufigsten sind: Akne (14 %), Transaminasenerhöhungen (12 %), vegetative Symptome (3 %). 4)
Akne, oft Muskel und Gelenkschmerzen, Bluthochdruck, Schwindel, verstärktes Schwitzen, Aggressivität, orthopädische Verletzungsanfälligkeit, Persönlichkeitsveränderungen (?), Abszess an der Injektionsstelle, Herzrhytmustörungen, Veränderung des
LDL
/
HDL
-Spiegels (Bluttfettwerte), Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, Leberschäden, Nierenschäden, Tremor (Zittern), Schilddrüsenveränderungen .....
Vagina wird meist trockener (kann so weit gehen, dass die mit Östrogenzäpfchen behandelt werden muss!) Scheide atrophiert (wird enger) 2)
Hier gilt natürlich nicht: “Viel hilft viel”!
Testosteron
kann nur durch "Andocken" an hormonspezifische
Rezeptoren
in den Körperzellen aufgenommen werden, wie an die vorhandenen Rezeptoren andocken kann. Die Rezeptoren für Testosteron hat auch jeder weibliche Körper, aber in geringerem Mass.
Diese Rezeptoren werden sowieso mit Beginn der Hormonbehandlung “überfüttert”, damit sich mehr davon bilden – und das dauert. Und
Hormon
y (hier Testosteron) kann nur an einem Rezeptor für y wirken, wohingegen Hormon x hier nicht landen kann.
Ein mehr an Testosteron kann also vom Körper gar nicht aufgenommen werden sondern muss über Leber und Niere abgebaut werden – schadet also der Gesundheit unter Umständen erheblich!
Nach OPs wird's meiner Erfahrung [Erich] nach ein bissel einfacher, weil die Östrogenproduktion weg ist – ist aber auch vielleicht bei Jedem ein wenig anders! 2)
__________ Quellenangabe:
2) Gross Erich, Testosteronbehandlung
FzM
, August 2008.
4) Schneider Dr. med, Harald Jörn: Hormonelle Therapie IN: Stella, Günter K.: Therapieleitfaden Transsexualität/Günter K.Stella.; 1. Auflage, Bremen, UNI-MED, 2006; ISBN 3-89599-888-5, S. 88
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